
Phishing-Mails erkennen und vermeiden
Schützen Sie Ihre sensiblen Daten vor Betrug
In der heutigen digitalen Welt sind Phishing-Mails eine der häufigsten Methoden, mit denen Cyberkriminelle versuchen, an vertrauliche Informationen zu gelangen. Die Angreifer tarnen sich häufig als vertrauenswürdige Unternehmen oder Personen und bitten um sensible Daten wie Passwörter oder Kontoinformationen. Um sich vor solchen Bedrohungen zu schützen, ist es wichtig, einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Hier sind einige praktische Tipps: - Überprüfen Sie immer die Absenderadresse: Phishing-Mails haben oft Absenderadressen, die leicht von legitimen Adressen abweichen. Achten Sie auf kleine Schreibfehler oder ungewöhnliche Domains. - Seien Sie vorsichtig mit Links: Es ist ratsam, nie auf Links in verdächtigen E-Mails zu klicken. Fahren Sie stattdessen mit der Maus über den Link, um die tatsächliche URL zu sehen, bevor Sie klicken. - Geben Sie keine persönlichen Informationen preis: Seriöse Unternehmen fordern nie sensible Daten per E-Mail an. Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie das Unternehmen direkt über die offiziellen Kanäle. Durch die Beachtung dieser einfachen Richtlinien können Sie Ihre sensiblen Daten besser schützen und das Risiko, Opfer eines Phishing-Angriffs zu werden, erheblich reduzieren. Halten Sie sich immer informiert über die neuesten Betrugsmethoden und -techniken, um sich wirksam zu schützen.

Schützen Sie Ihre E-Mails vor Cyber-Bedrohungen
In der digitalen Welt werden E-Mails oft als Einfallstor für Cyberangriffe genutzt. Phishing-Angriffe sind weit verbreitet und können verheerende Auswirkungen auf Ihr Unternehmen haben. Hier bei Datasafeguard Consulting EU beraten wir Sie umfassend, wie Sie sich vor diesen Bedrohungen schützen können. Der folgende Inhalt bietet Ihnen nützliche Tipps und direkte Maßnahmen, um Ihre E-Mail-Kommunikation zu sichern.

Verstehen Sie Phishing-Angriffe
Was sind Phishing-Angriffe?
Phishing-Angriffe sind manipulierte E-Mails, die darauf abzielen, vertrauliche Informationen von den Empfängern zu stehlen. Diese E-Mails wirken oft authentisch und fordern Sie auf, auf einen Link zu klicken oder persönliche Daten preiszugeben. Ein besseres Verständnis dieser Angriffe ist der erste Schritt zur Vermeidung.

Häufige Phishing-Beispiele
Erkennen Sie die Warnzeichen
Es gibt viele unterschiedliche Arten von Phishing-E-Mails, jedoch zeigen sie oft ähnliche Merkmale. Achten Sie auf seltsame Absenderadressen, Spannungsfeld bei Rechtschreibfehlern oder hastige Forderungen nach Informationen. Lernen Sie, diese Warnzeichen zu erkennen, um rechtzeitig reagieren zu können.

Tipps zum Schutz Ihrer E-Mails
So bleibt Ihre E-Mail sicher
Verwenden Sie immer starke und einzigartige Passwörter, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und seien Sie vorsichtig beim Öffnen von E-Mails von unbekannten Absendern. Darüber hinaus sollten Sie regelmäßig Schulungen zur Sensibilisierung des Personals durchführen, um die Bedrohung durch Phishing zu minimieren.

Bleiben Sie informiert und wachsam
Die Verantwortung liegt bei jedem
Die Sicherheit im Internet ist eine kontinuierliche Anstrengung. Halten Sie sich über neue Bedrohungen und Sicherheitspraktiken auf dem Laufenden. Sensibilisieren Sie Ihre Kollegen und fördern Sie eine Kultur der Sicherheit in Ihrem Unternehmen.

Hier sind einige Tools, die Sie verwenden können, um Phishing-Mails zu erkennen, zu analysieren und Beweise zu sammeln. Ich erkläre auch, wie Sie diese anwenden können:
1. Mail-Header-Analyzer
Tools:
- MxToolbox (https://mxtoolbox.com/EmailHeaders.aspx)
- Google Admin Toolbox Message Header Analyzer (https://toolbox.googleapps.com/apps/messageheader/)
Anwendung:
- Öffnen Sie die Phishing-Mail in Ihrem E-Mail-Client (z. B. Outlook, Gmail).
- Rufen Sie den E-Mail-Header auf (das sind die technischen Details zur E-Mail, wie Absender-IP und Server).
- Gmail: Klicken Sie auf die drei Punkte > „Original anzeigen“.
- Outlook: Rechtsklick auf die Nachricht > Eigenschaften > Internetkopfzeilen.
- Kopieren Sie den gesamten Header-Text und fügen Sie ihn in das Tool ein.
- Analysieren Sie:
- IP-Adressen: Zeigt den Serverstandort des Absenders.
- SPF, DKIM, DMARC: Überprüft, ob die E-Mail authentisch ist oder gefälscht wurde.
2. Phishing-Mail-Scanner
Tools:
- VirusTotal (https://www.virustotal.com)
- Kaspersky Threat Intelligence Portal (https://opentip.kaspersky.com/)
Anwendung:
- Laden Sie die verdächtige E-Mail als Datei herunter (als .eml oder .msg).
- Gmail: Klicken Sie auf die drei Punkte > „Herunterladen“.
- Laden Sie die Datei in VirusTotal oder Kaspersky hoch.
- Das Tool scannt die E-Mail und analysiert Links, Anhänge und Inhalte auf bekannte Malware oder Phishing-Versuche.
- Ergebnisse zeigen, ob die E-Mail Teil einer bekannten Phishing-Kampagne ist.
3. URL-Checker für verdächtige Links
Tools:
- CheckPhish (https://checkphish.ai/)
- URLVoid (https://www.urlvoid.com/)
- PhishTank (https://www.phishtank.com/)
Anwendung:
- Extrahieren Sie alle Links aus der E-Mail (achten Sie darauf, diese nicht direkt anzuklicken).
- Geben Sie die URLs in das Tool ein, um zu prüfen:
- Ob die Webseite bereits als Phishing-Seite registriert wurde.
- Sicherheitsbewertungen und Reputation der URL.
4. Automatische Reporting-Tools
Tools:
- AbuseIPDB (https://www.abuseipdb.com/)
- SpamCop (https://www.spamcop.net/)
Anwendung:
- Melden Sie die Absender-IP (aus dem E-Mail-Header) an Plattformen wie AbuseIPDB oder SpamCop.
- Diese Plattformen führen eine globale Liste bösartiger IPs, um solche Absender zu blockieren.
- Sie können verdächtige Mails auch direkt an report@spamcop.net weiterleiten, und das Tool generiert automatisch eine Beschwerde.
5. Sandbox für Anhänge
Tools:
- Any.Run (https://any.run/)
- Hybrid Analysis (https://www.hybrid-analysis.com/)
Anwendung:
- Laden Sie verdächtige Anhänge (z. B. .zip, .exe, .doc) herunter, aber öffnen Sie diese niemals auf Ihrem Rechner!
- Laden Sie die Datei in die Sandbox hoch.
- Das Tool führt den Anhang in einer gesicherten Umgebung aus und analysiert, ob Schadsoftware enthalten ist.
6. DNS- und Domain-Analyse
Tools:
- Whois Lookup (https://whois.domaintools.com/)
- DNSlytics (https://dnslytics.com/)
Anwendung:
- Überprüfen Sie die Domain des Absenders.
- Nutzen Sie das Tool, um Informationen über den Domaininhaber, Registrierungsort und Serverstandort zu erhalten.
- Verdächtige Domains können an die Registrierungsstelle oder Hosting-Provider gemeldet werden.
Wichtige Hinweise bei der Anwendung:
- Datenschutz beachten: Überprüfen Sie, ob die Nutzung solcher Tools in Ihrem Anwendungsfall mit der DSGVO kompatibel ist.
- Sicherheitsmaßnahmen ergreifen: Verwenden Sie einen separaten, gesicherten Rechner oder eine virtuelle Maschine, um verdächtige Inhalte zu analysieren.
- Weiterleitung an Behörden: Melden Sie Phishing-Mails an:
- Bundesnetzagentur: via Spam-Meldeformular.
- BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik): weiterleitung@bsi.bund.de.
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